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Veröffentlicht am: 16.Mai.2019

Änderungen zum SaaS-Kündigungsprozess

Das IBM Partner Ecosystem ändert den Kündigungsprozess von Software as a Service (SaaS). Die Änderung gilt für Kündigungen laufender Verträge, die für die automatische Verlängerung (auto-renew) oder die fortlaufende Abrechnung (continuous billing) festgelegt wurden. Derzeit können Kündigungen vom Businesspartner nur mit einer schriftlichen Aufforderung des Endkunden über seinen Distributor eingeleitet werden.

 

Was ändert sich

Der Businesspartner hat fortan die Möglichkeit, eine schriftliche Vereinbarung mit dem Endkunden zu schließen, welche den Businesspartner zur Kündigung in seinem Namen ermächtigt. Sobald diese schriftliche Vereinbarung vorliegt, gestattet IBM dem Businesspartner, über seinen Distributor, die Kündigung eines laufenden SaaS-Vertrags ohne übliche schriftliche Anfrage des Endkunden zu initiieren. Dies soll das finanzielle Risiko des Vertriebspartners und Wiederverkäufers verringern.

Für diese Art der Kündigung müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:

  1. Die Kündigung wird über den Distributor an IBM gesendet.
  2. Die Kündigung muss IBM spätestens 30 Tage vor dem Stichtag der nächsten Renewalverlängung übermittelt werden. Dies gilt vorbehaltlich, sofern in der Servicebeschreibung des Produkts nicht anders angegeben ist. Im Falle einer fortlaufenden Rechnungsstellung gelten die in der Servicebeschreibung des Produkts angegebenen Bedingungen.
  3. Der Businesspartner, der die Kündigungsanfrage initiiert, muss dem Endukunden die IBM Cloud-Bedingungen sowie die Freigabe, welche den Businesspartner zur Kündigung in seinem Namen befähigt, vorab zur Verfügung stellen.

IBM behält sich das Recht vor, den Businesspartner jederzeit zum Nachweis dieser Bedingungen aufzufordern. Kündigungsanträge nach Ablauf der Kündigungsfrist werden abgelehnt.

Sobald der Businesspartner eine Kündigung eingeleitet hat, wird der Endkunde durch IBM benachrichtigt. Wenn der Endkunde den Service fortsetzen möchte, führt IBM alle Aktionen aus, um sicherzustellen, dass der Service unter einem anderen Businesspartner oder auf einem anderen Wege fortgesetzt wird.